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Praktische Tipps

Die versteckten Kosten des Eigenheims

Die Ausgaben, die sich jeder Erstkäufer gewünscht hätte, im Budget eingeplant zu haben – von den vorhersehbaren (Steuern, Versicherungen) bis hin zu den wirklich überraschenden.

6 Min. LesezeitAktualisiert am Oktober 2025

Den Mietbetrag mit einer Hypothekenrate zu vergleichen, ist der häufigste Fehler, den Erstkäufer machen. Die Hypothek ist jedoch nur ein Teil des Gesamtbildes.

Die großen wiederkehrenden Kosten

  • Grundsteuer (jährlich, kann durch Neubewertungen steigen).
  • Gebäudeversicherung (von den meisten Kreditgebern vorgeschrieben).
  • Stockwerkeigentümer- / HOA- / Servicegebühren für Wohnungen und verwaltete Anlagen.
  • Nebenkosten – oft höher als das, was Sie als Mieter gezahlt haben.

Instandhaltung: die 1%-Regel

Eine gängige Faustregel besagt, dass Sie etwa 1 % des Wertes Ihrer Immobilie pro Jahr für Wartung und Reparaturen einplanen sollten. In manchen Jahren fallen gar keine Kosten an – in anderen ersetzen Sie ein Dach oder eine Heizungsanlage auf einen Schlag.

Einmalige Überraschungen

  • Möbel, Haushaltsgeräte, Vorhänge und Jalousien für ein leeres Zuhause.
  • Sonderumlagen Ihrer Wohnungseigentümergemeinschaft oder HOA für größere Baumaßnahmen.
  • Lokale Steuern, die durch Renovierungen oder Anbauten ausgelöst werden.
  • Höhere Versicherungsprämien nach einem Schadensfall, selbst wenn Sie keine Schuld tragen.

Tipp

Legen Sie einen separaten „Haushalts-Notfallfonds" an, der von Ihrem allgemeinen Notgroschen getrennt ist. Spätestens wenn die Heizung an einem Sonntag den Geist aufgibt, werden Sie froh sein, dass Sie das getan haben.

Wichtig: Dieser Ratgeber dient nur zur allgemeinen Information und stellt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung dar. Regeln und Zahlen variieren je nach Land und ändern sich im Laufe der Zeit – bestätigen Sie Einzelheiten immer mit einem qualifizierten lokalen Fachmann, bevor Sie handeln.